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Samuel Armas, 21. Woche, wird
an Spina Bifida im Leib seiner
Mutter operiert geb: 02.12.1999
  Hört auf mit Abtreibung !





Pro-Life-Info - 22. September 2004 
Appell eines ehem. Abtreibungsarztes: Hört auf mit der Abtreibung! 

Dr. Stojan Adasivic stellt klar: Schwangerschaftsabbruch ist Mord und ich war der Henker. 

Salzburg, Graz, Wien (21.09.04, JfdL, jb) ... Ich zog etwas aus der Gebärmutter heraus ... und ... nein! - Ein Herz, das schlägt. Es wird langsamer und langsamer und hört schließlich ganz auf zu pulsieren. In diesem Moment wußte ich, ich habe einen Menschen ermordet. 

Mit relativ ruhiger Stimme erzählte der ehemalige Abtreibungsarzt Dr. Stojan Adasevic am vergangenen Wochenende vor geschätzten 300 Menschen in Salzburg, Graz und Wien seine Geschichte. Dass ihm die Tatsache keine Ruhe mehr läßt, in seiner Karriere als Gynäkologe zwischen 48.000 und 62.000 Kinder abgetrieben zu haben, beweist alleine seine Reise nach Österreich, die der gesundheitlich angeschlagene 71-jährige Serbe trotz zwei erlittener Herzinfarkte und drei Beipässen auf sich genommen hat. 

Mit dabei Frau Charlotte Fuhrmann, früher Theaterfotografin in Deutschland und Mutter eines Kindes. - Eines Kindes, das sie aus Verzweiflung abtreiben ließ. Wenn nur ein Mensch mir beigestanden und mich über den folgenschweren Eingriff aufgeklärt hätte, wäre die Entscheidung sicher für das Leben des Kindes ausgefallen. Ich fand keinen Halt mehr, nur Gott selber konnte mir verzeihen. Heute ist Frau Fuhrmann ehrenamtlich in der Österreichischen Lebensbewegung tätig und versucht dort, Frauen in Not (vor oder nach der Abtreibung) zu helfen. 

Ein Arzt und eine Frau. Zwei unterschiedliche Charaktäre in ihrer je verschiedenen Lebenssituation, die genau eines verbindet: Das Leiden nach der Abtreibung. 

Kinder, die weder spielen durften, noch die Schönheit der Natur sehen konnten, verfolgten Dr. Adasevic schon lange vor seiner letzten Abtreibung in dunklen Nächten. Standen diese Albträume etwa nicht mit seiner Tätigkeit als Abtreibungsarzt in Zusammenhang? Waren Frau Fuhrmann´s Angstattacken, Schuldgefühle und Depressionen, die sie jahrzehntelang quälten und zu einem Sozialfall werden ließen, nicht Folgen des in ihrer Jugendzeit vorgenommenen Schwangerschaftsabbruches? 

Und wir? Wir bleiben stumm. Wir schweigen. Nehmen wir uns den erschütternden Appell, den Dr. Adasevic beim Besuch in der ehemaligen Wiener Mairo - Abtreibungsklinik während eines Fernsehinterviews im Operationsraum an die Zuseher gerichtet hat, zu Herzen: Beenden Sie das Töten, hören Sie auf mit der Abtreibung!



Ein Hauch von Leben
In Frankfurt wurde eine Grabstätte für tot geborene Kinder eingesegnet. Eine Madonnenstutue blickt traurig auf das Grab. Auf dem Stein steht „Ein Hauch von Leben - Grabstätte für tot geborene Kinder". Das Grab auf dem Hauptfriedhof besteht bereits seit drei Jahren. Kleine Pflastersteine erinnern an die mehr als zweihundert Kinder, die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben. Die katholische Krankenhaus-Seelsorgerin Agnes Schulte-Dohal segnete das Grab in Beisein vieler Eltern, des Gesundheits-dezernenten Nikolaus Burggraf (CDU) sowie einem Vertreter der evangelischen Kirche und der islamischen Gemeinde. Bisher gab es weder eine Bestattungspflicht noch eine offizielle Grabstätte für Kinder, die bei ihrer Geburt weniger als 500 Gramm wogen. Viele Babies wurden nicht beerdigt. Doch auch die Würde dieser kleinen Menschen ist unantastbar!
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